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Hier ist Kreativität gefragt

 

 

Im Rahmen des Deutschunterrichts mussten die Schüler der V2 in letzter Zeit immer wieder ihre Kreativität unter Beweis stellen.

 

Erst mussten sie selber Gedicht in Anlehnung an Ernst Jandl, Friedrich von Lohgau und Frank Hauser verfassen.

 

… ein Leben lang                          Frieden

Ich                                                     Freude, die Menschen lächeln lässt,

Ich                                                     Ruhe, die Menschen in Frieden lässt,

Ich                                                     Intimität, die Menschen sich näher kommen lässt,

Ich                                                     Euphorie, die Menschen gute Gefühle haben lässt,

Ich                                                     Dezenz, die Menschen sich zurückhalten lässt,

Ich                                                     Einheit, die Menschen zusammenhalten lässt,

Ich                                                     Nähe, die Menschen nicht alleine lässt

Ich                                                     - das sind die Dinge, die Frieden bilden.

Ich

Ich

Ich

Ich

Ich

Ich

Ich

Ich

Ich

Wir

 

           

Alle Gedichte können im Treppenhaus gelesen werden.

 

Weiterhin bekamen sie den Auftrag, eine Geschichte zu einer Muschel schreiben. Jeder durfte sich eine Muschel aussuchen und dazu eine Geschichte erfinden.

 

Die glückliche Muschel

 

Es war einmal eine kleine Muschel, die irgendwo an einem unbekannten Strand lag. Tag ein Tag aus. Die Muschel lag immer alleine an dem Strand, keine Menschenseele weit und breit. Sie war traurig und sie wünschte sich, dass ein weißer, glänzender Ritter auf einem weißen Pferd an ihr vorbeireitet und sie mitnimmt, weil sie so wunderschön ist, dass sogar die griechische Göttin Aphrodite nicht mithalten kann. Aber keiner kam vorbei … Eines Tages kam dann unerwartet ein kleiner Junge am Strand vorbei, um Muscheln zu sammeln. Er sammelte viele Muscheln, aber als er sie sah, warf er die anderen Muscheln weg und nahm nur sie mit. Es war einer der schönsten Tage, den sie erleben durfte.

 

Ohne Titel
 

Am Anfang meines Lebens lebte ich auf einer Muschelfarm mit meinen Brüdern und Schwestern. Dann, als ich 15 war, wurde ich gefischt, sie nahmen die Perle aus meinem Inneren und verkauften mich an einen Shop. Ich saß zwölf Monate neben meiner Perle. Sie war so nah aber doch so fern. Über ihren Glanz setzte sich bald eine Staubschicht. Sie verblasste und ich hatte so Angst sie zu verlieren. Eines Tages, als wir schon fast vergessen waren, kauften Menschen uns. Sie flogen uns nach Paris und machten uns sauber. Sie brachten Leben in meine Perle zurück. Die Menschen kleideten uns in Glitzer und setzten uns auf den Kopf eines Models. Meine Perle strahlte in neuem Glanz. Wir liefen Hand in Hand über den Laufsteg. Nach unserem Auftritt setzte man uns auf den Kopf einer Puppe und stellte uns ins Museum. So verbrachte ich 50 Jahre zusammen mit meiner Perle im Museum und habe jeden Tag davon genossen. Nach 50 Jahre lächelte ich das letzte Mal meine Perle an, die so lange neben mir stand und meine Hand hielt. Ich sagte: „Lebewohl“, und schloss meine Augen für immer.

 

 

Alle „Muschelgeschichten“ sind aktuell in der Aula ausgestellt.

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