Demokratieerziehung an der WZMS

Demo-kratie

Demokratieerziehung mal anders – Theaterstück „#HASS – Hauptsache radikal“
 

Schauspieler:innen des Jungen Theaters Augsburg kommen an die Schule und führen dort das mobile Theaterstück „#HASS – Hauptsache radikal“ auf. Die WZMS hatte sich im Rahmen des Partnerschulen-Programms der LEW-Bildungsinitiative 3malE für das Paket beworben und per Los den Zuschlag erhalten.

Im anschließenden theaterpädagogischen Workshop werden Impulse aus dem Stück aufgegriffen. Ziel des Theaters und des Workshops ist die Stärkung des respektvollen Umgangs miteinander als Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie.
 

3malE - Partnerschulen-Programm der LEW
 

Getreu dem 3malE-Motto „Entdecken, Erforschen, Erleben“ erwarten die Schüler:innen im Partnerschulen-Programm kreative Angebote. 3malE bietet die Möglichkeit, in Form von Exkursionen, Fachvorträgen oder Experimentiersets den Unterricht und das Schulleben zu bereichern: Führungen durch Energy-Locations, E-Mobility-Aktionen, Kinderuni-Vorlesungen, Theaterbesuche, Workshops in Museen und zum Thema Erneuerbare Energien, Präventionsangebote, Bewerbungstrainings und Computer für Schulen zählen hierbei zu den Höhepunkten des Programms. Die Vergabe erfolgt im Losverfahren. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.lew-3malE.de/partnerschulenprogramm.

 

Klassen-sprecher

Die Klassensprecher werden am Freitag der zweiten Schulwoche gewählt.

 

Dies hat den Hintergrund, dass sich junge Menschen in Schüben entwickeln. Vor allem nach den Sommerferien ist oft ein deutlicher Entwicklungsfortschritt erkennbar.

 

Und: Oft hat es einschneidende organisatorische Änderungen gegeben: Da werden Klassen geteilt oder zusammengelegt, neue SuS kommen in die Klassen, sei es aufgrund eines Umzuges, der Rückkehr aus einer höheren Schule an die Mittelschule oder weil eine Klasse wiederholt werden muss, oder die Klasse ist ganz neu zusammengestellt wie unsere 5. Klassen und die 9+2.

 

Kurz gesagt: Die frühere Sozialstruktur besteht oft nicht mehr. Findet die Klassensprecherwahl zu bald statt, besteht die Gefahr, dass diese zu unreflektiert abgehalten wird und geeignete Kandidaten zu spät gefunden werden.

 

Was zeichnet ein*e „gute*r“ Klassensprecher*in aus?

  • kann frei sprechen und gut argumentieren

  • kann gut zuhören

  • hat einen netten Umgangston und gute Umgangsformen

  • erkennt Probleme und kann sie benennen  

  • hat Kontakt zu allen Mitschülern

  • ist bereit sich für die Klasse und in der SMV einzusetzen

  • ist unparteiisch

  • hat Interesse an der Klassengemeinschaft

  • kennt die Rechte und Pflichten der Schüler

  • ist in seinem korrekten Verhalten ein Vorbild

  • ist verschwiegen und vertrauenswürdig

  • ist kompromissbereit

Schüler-
sprecher

Wer Schülersprecher*in werden will, muss Wahlkampf machen!

In unseren regelmäßig stattfindenden Schulversammlungen (in Coronazeiten leider nicht so gut möglich) spielen die Schülersprecher*innen eine tragende Rolle. Sie bereiten gemeinsam mit den Verbindungslehrkräften Herrn Braun und Frau Maurer sowie Frau Plechinger die Schulversammlungen vor und leiten sie mit. Daher müssen sie über die oben angeführten Eigenschaften in besonderer Weise verfügen.

 

Damit sich die Mitschüler ein Bild machen können und dieses wichtige Amt wirklich geeignete Kandidaten ausfüllen, ist eine ordentliche Kandidatur nötig.

Wer also Schülersprecher*in werden möchte, fertigt ein Wahlplakat, auf dem die wichtigsten Wahlziele (das, wofür man sich einsetzen möchte) festgehalten sind. Familienmitglieder, Hobbys, Lieblingsessen, Lieblingsfilm oder ähnliche private Angaben gehören hier nicht hin!

Auch die Vorstellung vor der Schülerschaft in einer Wahlrede gehört dazu! Coronabdingt haben wir in diesem Schuljahr die Form geändert: Ihr könnt die Rede an alle über die Sprechanlage im Sekretariat halten oder eine Sprachnachricht verfassen oder ein Video drehen. Wählt ihr eine der beiden letzten Möglichkeiten, gebt ihr eure Beträge bei der Klassenleitung ab, die diese dann im Schulnetz für die anderen Klassen zur Verfügung stellt.

Die Wahl

Am Freitag der dritten Woche ist Wahltag.

Die Klassensprecher holen die Wahlliste mit den Kandidaten und einen Umschlag im Sekretariat ab.

 

Jede Klasse hat 2 Stimmen:

  • 1 für eine*n Kandidaten*in aus den 8. Klassen bis zur V2.

  • 1 für eine*n Kandidaten*in aus den 5. bis 7. Klassen

 

Die Klassensprecher leiten die Wahl und füllen den Wahlzettel nach eingehender Beratung mit der Klasse aus. Den verschlossenen Umschlag mit dem Wahlergebnis stecken sie in die Wahlurne im Sekretariat.

Zum/r Schülersprecher*in ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen für sich verbuchen kann.

Bei Stimmengleichheit oder/und wenn keine*r die erforderliche Stimmenzahl aufbringen kann, erfolgt eine Stichwahl am Freitag der 4. Schulwoche.

Der/Die gewählte Kandidat*in wird von einem/r bisherigen Schülersprecher*in gefragt, ob er/sie die Wahl annimmt.

In einer Antrittsrede bedankt sich der/die Schülersprecher*in für das Vertrauen. Diese Rede ist wiederum in allen drei oben genannten Formen möglich.

 

Der/Die Kandidat*in mit den zweitmeisten Stimmen ist Stellvertreter*in,

als Unterstufensprecher*in wird nur eine Person gewählt.