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  • birgitplechinger

Öfter mal was Neues


„Komm doch mal rüber!“ könnte man die Zusammenarbeit von zwei Klassen nennen, deren Zimmer sich im dritten Stockwerk unserer Schule gegenüber liegen und die altersmäßig eher weniger miteinander zu tun haben: Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und V1 ergaben sich mehrere neue Perspektiven, die den Schulalltag bereicherten und das „echte Leben“ in die Schule holten.

1. Vier Schüler der Vorbereitungsklasse auf den mittleren Abschluss absolvierten ein Praktikum in der Ganztagesklasse 6a und konnten Erfahrungen im pädagogischen und erzieherischen Berufsalltag machen und geschlechtsspezifische Berufswahlvorstellungen erweitern: „Arbeiten mit Kindern wäre vielleicht doch auch was für mich!“

2. Die Kinder der 6a genossen die zusätzlichen Betreuer und ihre Unterstützung und strengten sich besonders in den Unterrichtsphasen an, die von den Großen gestaltet wurden.

3. Die beiden Klassen und ihre Lehrerinnen erarbeiteten gemeinsam eine Unterrichtssequenz, die zum einen das Thema „Donau trennt und verbindet“ und zum anderen „Geschlechterrollen – Frauen in Gesellschaft und Politik“ beinhaltet. Die Lehrerinnen tauschten auch mal die Klassen – eine schöne Abwechslung für die Schülerinnen und Schüler!

Mit der Donau, dem zweitlängsten Fluss Europas, ist die Sendener Schulgemeinschaft nicht nur über die Iller verbunden. In unsere Schule gehen Kinder mit familiären Wurzeln in allen 10 Donauländern. Migration gestern und heute ist für uns genauso selbstverständlich wie Trennendes zu verbinden.

4. Ein besonderer Glücksfall war, dass die Klasse V1 am Projekt https://women.danube-stories.eu teilnahm und als Testgruppe mit Frau Geller in Ulm eine Stadtführung per App machen konnte. Die App wurde von Frau Geller, Gründerin und Herausgeberin des Magazins https://danube-connects.eu zusammen mit Studentinnen und Studenten der Neu-Ulmer Hochschule entwickelt. Mit dem Smartphone erfährt man an besonderen Plätzen in Ulm Wissenswertes über das Leben und Wirken von Ulmer Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten. Das war moderner Geschichtsunterricht, der Jugendliche auf jeden Fall anspricht!

Im Juli werden dann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Donaujugendcamps diese Stadtführung machen. Unter dem Motto „Europa sind wir“ lernen sich junge Erwachsene in den Tagen des Donaufestes kennen, tauschen Erfahrungen und Wissen aus und lernen, ihre jeweilige Heimat als Teil eines größeren Zusammenhangs zu begreifen. Auch da werden wir wieder mit dabei sein und freuen uns jetzt schon aufs Donaufest in Ulm!


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